Die neue Lust am Schlürfen: Hier gibt es die besten Ramen in Berlin

Vom Fast Food zum Trendgericht: Wie eine japanische Nudelsuppe die Welt erobert

Angefangen hat alles mit der Netflix-Serie Chef’s Table. In der dritten Staffel gewährt der New Yorker Koch Ivan Orkin einen exklusiven Blick in die Küche seines Restaurants Ivan Ramen, wo er den japanischen Klassiker sehr gut und verdammt authentisch zubereitet. Seitdem ist die ganze Welt verrückt nach der deftigen Nudelsuppe aus Japan.

Im Heimatland der Ramen gehört die Suppe zu den wichtigsten Speisen der heimischen Küche. Serviert werden sie dort meist in kleinen, fast-food-ähnlichen Restaurants, die sich ausschließlich auf das Zubereiten dieses einen Gerichts spezialisiert haben. Mehr als 200.000 Ramen-Bars soll es im Land geben, 5000 davon allein in Tokio. Nicht selten wird die Suppe dabei im Stehen gegessen. Vom Bestellen über die Wartezeit bis hin zum Verzehr verbringt ein Japaner durchschnittlich gerade einmal 12 Minuten in einem Ramen-Lokal.

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Ramen: Soulfood aus Japan

Auch bei uns gehört die traditionelle japanische Nudelsuppe zu den Trendgerichten der Stunde. Von Hamburg, über Köln und Düsseldorf, München und Münster bis nach Berlin schießen Ramen-Bars wie Pilze aus dem Boden, um den Hunger der Foodies nach den deftigen Suppen zu stillen. Dabei ist die japanische Suppe, die aus einer gut gewürzten Brühe, Nudeln, Fleisch, Noriblättern und Gemüse besteht, kulinarisch gesehen nichts Besonderes und ein bisschen mit unserem klassischen Eintopf vergleichbar. Ein klassischer Steckrübeneintopf ist jedoch längst nicht so instagram-tauglich wie eine Ramen mit ihren fein angeordneten und optisch perfekt inszenierten Toppings.

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Shuyo, Shio, Miso oder Tonkotsu?

Ramen heißt aber nicht nur die Suppe. Auch die leicht gelben Nudeln, eine der Hauptzutaten der Suppe, werden Ramen genannt. Sie bestehen aus Weizenmehl, Salz und Wasser.

Für den besonderen und den typisch-intensiven Geschmack sorgt aber die Brühe. Zubereitet wird diese meist aus ausgekochten Rinderknochen oder Hühnern. Dazu kommen dann die Nudeln, Hackfleisch oder Schweinebauch, klein geschnittene Frühlingszwiebeln oder Koriander und on top ein weich gekochtes Ei sowie manchmal noch ein bisschen Fett zusätzlich als Geschmacksträger. Welche Zutaten genau in die Brühe kommen, ist jedoch meist ein streng gehütetes Geheimnis und jedes Restaurant hat sein eigenes Ramen-Rezept.

Insgesamt gibt es vier verschiedene Brühen. Basis für Miso-Ramen ist eine Misopaste, die aus fermentierten Sojabohnen hergestellt wird. Die Shyo-Ramen hingegen besteht aus Sojasauce und ist an ihrer klaren-bräunlichen Farbe zu erkennen. Grundlage für die Shio-Ramen ist eine Brühe aus Fisch oder Meeresfrüchten und die Tonkotsu schließlich besteht aus Schweineknochen, die über viele Stunden ausgekocht werden. Diese Variante hat charakteristisch eine trübe, weiße Farbe.

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5 Dinge, die du garantiert noch nicht über Ramen wusstest

  1. Ramen sind eigentlich kein japanisches Gericht, sondern stammen ursprünglich aus China. Die erste Ramen, wie wir sie kennen, wurde aber erstmals 1872 in Yokohama serviert. Heute gibt es in Japan sogar eigene Schulen, in denen man die Kunst der Ramen-Zubereitung lernen kann.

  2. Die gelbliche Farbe der Nudeln kommt vom Wasser. Für die Zubereitung der Ramen braucht man Kansui-Wasser, das nicht nur sehr kalium- und carbonathaltig ist, sondern auch Phosphorsäure enthält, was für die typische Färbung verantwortlich ist.

  3. 2015 erhielt mit dem Tsuta das erste Raman-Restaurant in Tokio einen Michelin-Stern.

  4. Im Juni 2017 eröffnete in Taiwan das 24-Stunden-Restaurant Ichiran Ramen, bei dem Gäste bis zu 10 Tage für eine Schale der Nudelsuppe angestanden haben sollen.

  5. Seit 2001 gibt es sogar eine weltraum-taugliche Ramen-Variante. Hergestellt von der Firma Nissin, müssen Astronauten auch im Weltall nicht mehr auf den Geschmack von Ramen verzichten.

How to? Wie man Ramen richtig isst

Nach dem Zubereiten sollte die Ramen möglichst schnell serviert werden, damit die Nudeln noch bissfest, das Gemüse knackig und die Brühe schön heiß sind. Jeder, der schon einmal in einer Ramen-Bar war weiß, wie schwierig es ist, die Nudelsuppe möglichst elegant und ohne Unfall zu essen. Zumindest so, dass dabei nicht die Hälfte des Schüsselinhaltes als Trophäe auf dem T-Shirt landet. Dabei ist es gar nicht so schwer, Ramen zu essen, wenn man sich an bestimmt Regeln hält.

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Schon mal Suppe mit Stäbchen gegessen? Zur Schüssel bekommt man nämlich traditionell ein Paar Stäbchen serviert, mit denen man die festen Bestandteile der Suppe wie die Nudeln, das Gemüse und das Fleisch herausfischt. Wichtigste Regel dabei: Laut schlürfen. Geschlürft wird aber nicht aus Spaß oder, um den Sitznachbarn zu ärgern, sondern um die heiße Suppe auf eine zum Essen angenehme Temperatur herunterzukühlen. In Japan gilt es außerdem als Zeichen der Höflichkeit, seine Ramen nie ganz aufzuessen und immer einen kleinen Rest in der Schüssel zu lassen. Auf gar keinen Fall aber sollte man die restliche Suppe einfach austrinken. Und abbeißen darf man die Nudeln ebenfalls nicht. Das soll Unglück bringen. Wer sich an diese Tipps hält, kann beim nächsten Besuch in einer Ramen-Bar mit den Freunden und ein bisschen Übung garantiert beeindrucken.

In diesen 11 Berliner Restaurants stimmen die Ramen-Bedingungen

Wer authentische Ramen essen möchte, muss nicht gleich die nächste Reise nach Japan buchen. Auch in Berlin gibt es eine ganze Reihe an guten Restaurants, die sich dem traditionellen Gericht aus Japan verschrieben haben und die es geschmacklich locker mit dem Original aufnehmen können. Neben den traditionellen Varianten mit Fleisch gibt es in Berlin aber auch Restaurants, die die Suppe als vegetarische Alternative anbieten. Das ist unsere Top 11 der besten Ramen-Bars in Berlin.

1. Cocolo Ramen

Von Cocolo Ramen gibt es in Berlin gleich zwei Restaurants: eins in Mitte in der Gipsstraße, das andere in der Kreuzberger Graefestraße. Die Ramen, die es hier gibt, sind nicht nur besonders authentisch, sondern auch richtig lecker. Kein Wunder, das Cocolo-Restaurants deshalb auch zu den beliebtesten Ramen-Bars der Hauptstadt gehören. Auf der Speisekarte finden sich verschiedene Varianten der Nudelsuppe, die, traditionell wie in Japan, vom gut gelaunten Team frisch vor den Augen der Gäste zubereitet werden. Auch wenn Ramen das Kerngeschäft sind, es lohnt sich, die anderen Gerichte wie Gyoza, die Vorspeisen, die Desserts sowie Sake und das japanische Bier ebenfalls zu probieren. Tipp: Unbedingt rechtzeitig kommen. Die Ramen vom Cocolo sind sehr beliebt und weil in den Restaurants bisher keine Reservierungen möglich sind, ist es hier auch immer voll. Hinter Cocolo Ramen stehen übrigens dieselben Leute, die auch die Kuchi Restaurants in Mitte und Charlottenburg betreiben.

Cocolo Ramen MitteGipsstraße 3, 10119 BerlinMo – Sa: 18 – 00 Uhr, So: RuhetagU8 WeinmeisterstraßeRamen zwischen 8 und 10€

Cocolo Ramen KreuzbergGraefestraße 11, 10967 BerlinMo – Sa: 12 – 22 Uhr, So: RuhetagU8 SchönleinstraßeRamen kosten von 8 bis 10€

2. Shibuya

Gleich neben der East Side Gallery im Herzen von Berlin-Friedrichshain gelegen, hat sich das Shibuya gleich auf drei Klassiker der japanischen Küche spezialisiert: Sushi, Izakaya und Ramen. Und auch wenn wir Sushi über alles lieben, unser Augenmerk liegt hier auf den traditionellen und herzhaften Nudelsuppen. Die Ramen im Shibuya sind nach traditionellen Rezepten allesamt hausgemacht. Und hausgemacht bedeutet hier, dass wirklich alles selbstgemacht ist – von den Nudeln (aus japanischem Mehl) bis zur Brühe auf Schweine- oder Hühnerfleischbasis. Stolze 8 Stunden oder 12 Stunden muss die Brühe köcheln, um ihr volles Aroma zu entfalten. Erst dann ist sie gut genug, um mit verschiedenen weiteren Zutaten wie Mais, Lauch oder Ei verfeinert und serviert zu werden. Insgesamt stehen im Shibuya, das seinen Namen einem Stadtteil Tokios zu verdanken hat, vier verschiedene Varianten der japanischen Suppe zur Auswahl: sowohl mit Hühner- oder Schweinebrühe, als auch mit einer Algenbrühe als vegetarische Variante.

Mercedes Platz, 10243 BerlinMo – So: 12 – 23 UhrS3/5/7/9 Warschauer StraßeRamen zwischen 10 und 12€

3. Men Men Ramen House

Ein paar Minuten zu Fuß vom Hermannplatz in Berlin-Neukölln entfernt, liegt in der ruhigen Weserstraße das Men Men Ramen House. Für Fans der japanischen Küche ist ein Besuch hier ein Muss. Zum Angebot gehören unter anderem Shoyu Ramen, die in Tokio zu der beliebtesten Raman-Variante überhaupt zählt und auf einer Sojasauce-Meeresfrüchtebasis zubereitet und mit gegrilltem Schweinebauch, Zwiebeln, Seetang, Lauch und eingelegtem Ei serviert wird. Die traditionelle Shio Ramen mit Meersalz, Meeresfrüchten, Hühnerfleisch, Seetang, Frühlingszwiebeln und Ei, eine spicy Miso Ramen sowie zwei vegetarische Varianten. Wer keine Lust auf Suppe hat, bestellt stattdessen einen Salat, ein Reisgericht oder Gyoza. Beim Zubereiten von Ramen und Co. kann man den Köchen übrigens gern über die Schulter schauen, denn wie im Cocolo gibt es auch im Men Men Ramen House eine offene Küche.

Weserstraße 16, 12047 BerlinMo – So: 12 – 22.30 UhrU7/U8 HermannplatzRamen zwischen 6,90 und 7,90€

4. Nihombashi

Sushi meets Ramen. Im Nihombashi, das in Berlin-Mitte im Weinbergsweg zu finden ist, gibt es genau diese beiden Klassiker der japanischen Küche. An einer Theke des im Manga-Stil gestalteten Restaurants kann man den Sushi-Meistern dabei zusehen, wie sie mit großer Sorgfalt und beeindruckender Ruhe die leckeren Sushi-Rollen, für die das Nihombashi berühmt ist, zubereiten, während an einer zweiten Theke die Ramen ausgeschenkt werden. Im Nihombashi stehen gleich fünf verschiedenen Sorten zur Auswahl: Miso für Vegetarier, Shoyu mit Schweinebraten, Tonkotsu mit Schweinebauch und rotem Ingwer, Tantanmen mit scharfem Rindfleisch und Thunfisch sowie Wantan, die mit Teigtaschen (gefüllt mit Hühnchen und Garnelen) verfeinert wird. Da Ramen jedoch sehr reichhaltige Suppen sind, die für gerwöhnlich ordentlich satt machen, gibt es im Nihombashi die Suppen auch in einer eigenen Variante aus Brühe, Ei und Nudeln für Kinder. Finden wir ziemlich dufte.

Weinbergsweg 4, 10119 BerlinMo – Do + So: 12 – 23 Uhr, Fr – Sa: 00 – 23 UhrU8 Rosenthaler PlatzRamen kosten zwischen 8 und 9,50€, die Kinder-Ramen gibt es für 4,50€

5. Makoto

Als Geheimtipp für Ramen-Schlürfer wird das Makoto in der Alten Schönhauser Straße direkt am Rosa Luxemburg Platz gehandelt. In dem schicken Restaurant, das von japanischen Designern gestaltet wurde, gibt es neben den klassischen Varianten Miso, Shoyu, Shio und Tonkutsu noch weitere Versionen der nahrhaften Nudelsuppe, so wie die vegetarische Yasai Ramen oder die Stamina Ramen für Liebhaber feurig-scharfer Gerichte. Toll ist auch, dass man sich viele der Zutaten wie Wantan Dumplings, Tofu, ein Ei oder Knoblauchpaste als Extra zusätzlich bestellen kann. Unschlagbar sind hier auch die Lunch- und Dinner-Combos, wo es zur Ramen Gyoza, Kimuchi oder Torikara (frittiertes Hühnchen) im Set gibt.

Alte Schönhauser Str. 13, 10119 BerlinMo – Sa: 12 – 22 Uhr, So: RuhetagU2 Rosa-Luxemburg-PlatzRamen von 8,20€ – 10,80€

6. Takumi Nine

Auch vom Takumi Nine gibt es in Berlin gleich zwei Restaurants: in der Pappelallee vom Prenzlauer Berg und in der Chausseestraße in Mitte. Beide Restaurants sind ein Ableger des Takumis in Düsseldorf, wo die größte japanische Gemeinde Deutschlands zu finden ist. Sowohl das Takumi Nine als auch das Takumi Nine Sapporo servieren authentische Ramen nach traditionellen Rezepten in großer geschmacklicher Vielfalt. Aus vier unterschiedlichen Brühen zaubern die Köche hier 15 verschiedene Ramen – so zum Beispiel mit Tempura Gemüse, mit Huhn und Yuzu oder mit frittiertem Hühnchenfleisch. Alle Ramen sind außerdem mit einer extra Portion Schärfe oder in vegetarisch erhältlich. Bei Ramen ist im Takumi Nine aber längst noch nicht Schluss. Edamame, Gyoza, Algensalat oder japanische Currys gibt es hier ebenfalls.

Takumi NinePappelallee 19, 10437 BerlinMo – Fr: 12 – 22.30 Uhr, Sa – So: 13 – 22 UhrU2 Eberswalder StraßeRamen zwischen 9,80 und 14,80€

Takumi Nine Sapporo__Chausseestraße 124, 10115 BerlinMo – Fr: 12 – 15 Uhr + 18 – 22.30 Uhr, Sa – So: 13 – 22 UhrU6 NaturkundemuseumRamen gibt es von 9,80 bis 14,80€

7. Marubi

Ob zum Mittag oder am Abend – im Marubi kann man rund um die Uhr die leckeren japanischen Kult-Suppen genießen. Die Ramen (und alle anderen Gerichte) sind selbstgemacht und kommen ohne Glutamat oder ähnliche Zusätze aus. Die Suppen gibt es hier in verschiedenen Varianten – so zum Beispiel mit Shrimps, Pilzen, gegrilltem Schweinefleisch oder Rindfleisch. Auch eine vegetarische Variante mit Fleischersatz, Bambus, Ei und Mais wird im Marubi serviert. Die typischen japanischen Teigtaschen Gyoza, Kimchi, Wakame Salat oder Edamame runden das Angebot in dem kleinen gemütlichen Lokal in der Schönhauser Allee ab.

Schönhauser Allee 177, 10119 BerlinMo – So: 12 – 22 UhrU2 Senefelder PlatzRamen zwischen 6,50€ und 8,90€

8. HakoRamen

Mitten auf der Boxhagener Straße im angesagten Szene-Kiez Friedrichshain gelegen, verwöhnt HakoRamen Fans der japanischen Nudelsuppe seit September 2017 mit den deftigen, abwechslungsreichen Ramen. Das minimalistische Ambiente und die Deckenlampen im Origami-Stil erinnern auch optisch an ein typisches Ramen-Lokal in Tokio. Und auch der Geschmack. Der ist hier nämlich ebenfalls authentisch, was das Lokal zu einem beliebten Hotspot für Fans des japanischen Nationalgerichts macht. Damit die Suppen ihr volles Aroma entfalten können, müssen die Brühen hier mindestens acht Stunden lang vor sich hin köcheln. Basis ist im Hako eine Misopaste, die den Suppen ein intensives Aroma verleiht. Mit einem im Tee eingelegten Ei und getrockneten Meeresalgen als Topping lassen sich im Hako so noch einmal ganz neue Geschmacksnuancen der Ramen entdecken.

Boxhagener Str. 26, 10245 BerlinMo – Fr: 16 – 22 Uhr, Sa – So: 12 – 22 UhrU5 SamariterstraßeRamen zwischen 9 und 10€

9. ULT ramen

Nicht nur in Mitte, Prenzlauer Berg und Kreuzberg kann man leckere Ramen genießen. Mit dem ULT ramen gibt es das japanische Trendgericht auch im Wedding. Gleich neben dem Nauener Platz serviert das Team vom ULT zwischen bunt bemalten Wänden und mit der Hand geschriebenen Speisekarten authentische Ramen, deren Brühe traditionell mindestens sechs Stunden vor sich hinköchelt, und mit hausgemachten (glutenfreien) Nudeln. Zur Auswahl stehen verschiedene Varianten, zwei davon mit Fleisch und zwei vegetarisch. Neben Ramen gibt es hier noch Gyoza, Edamame und japanisches Bier.

Schulstraße 29, 13347 BerlinMo – Sa: 18 – 22.30 Uhr, So: RuhetagU9 Nauener PlatzRamen kosten 8,90€

10. Morimori

Zwischen der U-Bahnstation Görlitzer Bahnhof und dem berühmten Kreuzber Club SO36 liegt das Morimori, das mit hausgemachten Ramen japanisches Flair in diese Gegend bringt. Das Besondere des mit viel Holz und Bambus gestalteten Restaurants: sowohl die Brühe als auch die Nudeln werden hier in Handarbeit hergestellt. So ist es kein Wunder, dass für die Ramen-Nudeln extra ein aus Japan importiertes Weizenmehl verwendet wird. Die Brühen – zur Auswahl stehen 6 verschiedene – bestehen aus Schweine- oder Hühnerfleisch und müssen 12 bzw. 8 Stunden köcheln, um das perfekte Aroma zu entfalten. Anschließend werden sie mit verschiedenen Zutaten wie Onsen-Ei, Schweine-Cashu oder Lauch verfeinert. Eine vegetarische Ramen-Variante steht im Morimori natürlich ebenfalls zur Auswahl. Und Beilagen wie marinierte Bambussprossen, Algensalat oder Edamame dürfen ebenfalls nicht fehlen.

Oranienstraße 201, 10999 BerlinMo – Fr: 12 – 23 Uhr, Sa – So: 13 – 23 UhrU1/U3 Görlitzer BahnhofRamen kosten hier zwischen 10 und 12 Euro

11. TTP Sushi II & Japanese Ramen House

Das TTP Sushi II & Japanese Ramen House ist bekannt für seine feinen Sushi-Kreationen, serviert aber auch deftige Ramen in verschiedenen Varianten. Das Sushi- und Ramenrestaurant in der Kantstraße in Berlin-Charlottenburg hat sich auf diese beiden beliebten Klassiker der japanischen Küche spezialisiert, die man in einem modern-geradlinigen Ambiente genießen kann. Bei den Ramen stehen insgesamt 14 verschiedene Sorten mit kräftigen Brühen als Basis und vielen leckeren Extra-Zutaten zur Auswahl: mit Hühnerfleisch gefüllten Wantans, Chinakohl, Seetang und Mais, mit Rinderhaxe, Karotten und Pak Choi oder mit gekochten Großgarnelen, Sepia, Muscheln, Seetang und Miso-Sauce.

Kantstraße 134A, 10625 BerlinMo – So: 12 – 23 UhrS3, 5, 7 oder 9 SavignyplatzRamen kosten zwischen 5,50 und 9,90 Euro


Lust auf noch mehr traditionelle Gerichte aus Japan?

Wir hätten da noch Sushi, japanische Pfannkuchen und jede Menge Sake im Angebot.


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